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Presseartikel zum Thema "Triphaus-Papier zu VHS und Musikschule"




VHS soll weniger Kurse geben (bbv, 03.03.2007)

Das "Triphaus-Papier" fordert eine deutliche Reduzierung. Studienfahrten seien unnötig und Kursgebühren sollten nach der Teilnehmerzahl erhoben werden.

Bocholt Die Volkshochschule muss ihre Unterrichtsstunden und Kurse reduzieren, fordern die Verfasser des "Triphaus-Papiers". Sie belegen es in ihrer Untersuchung mit Zahlen: Nach dem Weiterbildungsgesetz NRW müsse die VHS nur 6400 Stunden anbieten, tatsächlich aber biete sie rund 14500 Stunden an. Die Triphaus-Truppe empfiehlt ihr deshalb, "sich streng am Subsidiaritätsprinzip zu orientieren", also nach dem Motto: Was andere können, muss die Stadt nicht machen. [...]
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KOMMENTAR:
Teure Popularität (bbv, 02.03.2007)


Triphaus´ Musikschul-Rechnung ist zu simpel gestrickt, als dass sie umzusetzen wäre. Aber sie zeigt eins: Die Musikschule muss sich nach den Kosten richten, nicht die Kosten nach der Musikschule. Vor zehn Jahren wollte die CDU den Musikschul-Zuschuss bei gut einer Million einfrieren. Einer Million Mark, wohlgemerkt. Für dieses Jahr produziert die Musikschule ein Defizit von voraussichtlich 740 000 Euro. [...]
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Ein "weicher Standortfaktor" (bbv, 02.03.2007)

Schon vor der ersten Sitzung der Verwaltungs-Arbeitsgruppe zum "Triphaus-Papier" lehnt Bürgermeister Peter Nebelo die Vorschläge ab, am Standard der Musikschule etwas zu ändern. Triphaus dagegen verweist auf ähnliche Empfehlungen der Gemeindeprüfungsanstalt.

Bocholt Im Laufe dieses Monats tagt eine kleine Arbeitsgruppe der Verwaltung, um sich mit den Vorschlägen des "Triphaus-Papiers" zu beschäftigen. Schon vor der ersten Sitzung dieses Gremiums ist für Bürgermeister Peter Nebelo klar, dass der hohe Standard der Musikschule nicht gesenkt werden darf. Nebelo sagte gestern auf BBV-Frage: "Auf diesen Standard können wir nicht verzichten." [...]
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"Schulvorschläge in den Reißwolf!" (NRZ, 07.02.2007)

GRÜNE. Isselburgs Fraktionsvorsitzender kritisiert das Triphaus-Papier und wirft der Stadt Bocholt "schlechten Stil" vor.

ISSELBURG. "Hände weg von der Musikschule und der Volkshochschule!" Diese deutlichen Worte finden die Isselburger Grünen zu den Sparvorschlägen der Bocholter Stadtverwaltung im Fachbereich, Schule, Bildung und Kultur. Ludger Triphaus, in Bocholt Leiter der Zentralen Verwaltung hatte, wie berichtet, für den genannten Bereich ein Konzept erarbeitet, das ein Einsparvolumen von rund 1,4 Millionen Euro vorsieht, davon etwa 430 000 Euro allein für die Musikschule der Städte Bocholt, Isselburg und Rhede. [...]
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Sparmaßnahmen derzeit kein Thema (Isselburg-Live, 07.02.2007)

Bürgermeister Radstaak verweist auf Äußerungen des Bocholter Bürgermeisters -- Bocholter Verwaltungsleiter hatte Sparmaßnahmen bei der Musikschule angekündigt

"Hände weg von der Musikschule und der Volkshochschule!", so kommentierten die Isselburger Grünen die Sparvorschlägen der Bocholter Verwaltung im Fachbereich Schule, Bildung und Kultur. "Es ist nicht nur schlechter Stil, laut über Einschränkungen bei diesen beiden Gemeinschaftseinrichtungen der Städte Bocholt, Rhede und Isselburg nachzudenken, ohne vorher die Partner zu konsultieren. Wir halten die von Herrn Triphaus vorgeschlagenen Maßnahmen auch für sachlich nicht gerechtfertigt. [...]
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Leserbriefe zu dem Artikel des BBV "Kürzungen bei der Musikschule"


Faktische Zerschlagung (bbv, 16.02.2007)

"Mit Betroffenheit und Unverständnis haben viele Bürger unserer Stadt die Sparvorschläge der Stadt zur Kenntnis genommen. Dass diese Einsparungen eine faktische Zerschlagung der Musikschule bedeuten, ist den Verfassern des Papiers gewiss ebenso klar, wie die Wirkung auf unseren Kulturraum. Peter Hautzinger hat dies hinreichend deutlich gemacht. Musiker leben unter uns und ihnen verdanken wir auf allen Ebenen mehr als Unterhaltung, viele Artikel in dieser Zeitung geben ein Zeugnis davon. [...]
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Kulturableiter auf dem Rathaus? (bbv, 16.02.2007)

"In einem UNICEF-Ranking über die Kinderfreundlichkeit von 21 Nationen steht Deutschland an elfter Stelle, also leicht unterhalb der Mitte. Wie bewegt sich in dieser Bemessung Bocholt? Jedenfalls rückwärts!
Bocholt war und ist zum Beispiel in Bezug auf die Musikausbildung auch jetzt noch besser als der Durchschnitt. Welche Musikschule hat so viele Erfolge bei Musikwettbewerben und öffentlichen Auftritten aufzuweisen? Das ist nicht nur ein Zeichen für intensiven und qualifizierten Unterricht der Musiklehrer/innen, sondern auch Ergebnis von deren freiwilligem und unentgeltlichem Einsatz, wenn sie die Schüler auf diese Wettbewerbe vorbereiten und sie begleiten. [...]
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Irreale Zahlenspiele (bbv, 10.02.2007)

"Die Ausführungen im Leserbrief von Herrn Peter Hautzinger möchte ich ausdrücklich und unbedingt unterstreichen. Lieber Peter! Deine Worte erinnern mich an die Plakataktion, die wir neben vielen anderen Aktionen 1998 mit der Elterninitiative gegen die Privatisierungspläne der Schule gestartet haben: Plädoyer für die Musikschule.'
Es ist unglaublich, dass Herr Triphaus als Fachbereichsleiter, der über viele Jahre die maßgebliche Verantwortung für die Jugendarbeit in Bocholt inne hatte, nunmehr gerade dort den Hebel ansetzt. [...]
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Unsere Kinder, unsere Zukunft (bbv, 10.02.2007)

"'Unsere Kinder sind unsere Zukunft', 'Bildung für alle hat Priorität!' Diese und ähnliche Aussagen unserer Verantwortlichen entpuppen sich als Sonntagsreden, wenn man liest, dass die Stadt Bocholt gerade in diesem Bereich den Sparstift ansetzen will.
1. Grundschulen sollen geschlossen oder zusammengelegt werden, sollen dann in zwei oder drei weit auseinander liegenden Gebäuden verwaltet werden. Damit möchte man Geld sparen. Siehe Triphaus-Papier: 'Vordringliches Ziel ist die Konsolidierung des Haushalts...'. Der Kosten-Nutzen-Gewinn dabei sollte offen gelegt werden. Müsste aber grundsätzlich die erste und wesentliche Frage nicht lauten: 'Wo ist der pädagogische Nutzen?' [...]
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Sparen an der falschen Stelle (bbv, 09.02.2007)

"In der Landespolitik von NRW hat sich inzwischen auch herumgesprochen, dass musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen nicht nur den Wunsch nach Spaß-Haben erfüllt, sondern dass - wie im Kommentar von Wolfram Goertz am Samstag, 6. Februar, zu lesen war -, Musizieren gut fürs Leben, fürs Sozialverhalten, für Gesundheit, Konzentrationsfähigkeit und Selbstbewusstsein. Ich möchte noch hinzufügen: gut für die Selbstdisziplin und für die Förderung der Leistungsbereitschaft. Das alles sind Kompetenzen, die man von Schulabgängern immer wieder erwartet und deren Fehlen von Arbeitgebern seit vielen Jahren kritisiert wird. [...]
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