ISSELBURG (fis) Eigentlich hatte sich Olaf Roßmüller (CDU) für die Sitzung des Planungs- und Vergabeausschusses einige Worte zurechtgelegt, warum es beim Thema Niederstraße nicht endlich weitergeht. das gestand er freimütig ein - nachdem Fachbereichsleiter Frank Schaffeld die Botschaft verkündete: "Tempo 30 kommt". Das löste immerhin spontanen Beifall aus. Er habe es erst anderthalb Stunden vor der Sitzung telefonisch erfahren, berichtete er. [...] [mehr]
Tempolimit für die Niederstraße in Anholt (bbv, 31.08.2007)
ISSELBURG-ANHOLT (ads) Die Verkehrssituation auf der Niederstraße hatte in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen gesorgt. Das Thema landete auch auf der Tagesordnung des Planungs- und Vergabeausschusses. Die Stadtverwaltung schlug vor, die Sicherheitsmaßnahmen, die im Bericht "Verkehrsuntersuchung zur Entlastung der Niederstraße in Isselburg-Anholt" aufgezeigt wurden, nicht umzusetzen. Dem trat die CDU im Ausschuss jedoch entschieden entgegen und stellte selbst mehrere Anträge zu diesem Komplex. [...] [mehr]
Keine Chance für Umgehung (bbv, 16.03.2007)
Isselburg-Anholt (fis) Etwa 5000 Fahrzeuge sind im Schnitt pro Tag auf der Niederstraße in Anholt unterwegs. Das hat das vom Kreis Borken beauftragte Ingenieurbüro bei einer Verkehrszählung im September herausgefunden. Vier Stunden lang von 15 bis 19 Uhr standen Mitarbeiter an der Straße. Wenig ist das nicht - aber eine Umgehungsstraße kommt laut Ingenieur Frank Weiser nicht in Frage. Die Niederstraße ist die Ortsdurchfahrt der L 605. Darum muss das Land die Finanzierung tragen. [...] [mehr]
Traum von Ortsumgehung ist ausgeträumt (nrz, 16.03.2007)
NIEDERSTRASSE. Ergebnisse einer Untersuchung in Anholt in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vorgestellt.
ANHOLT Der Traum von einer die Niederstraße in Anholt entlastenden Umgehungsstraße in Anholt ist vorerst ausgeträumt. Der Sachverständige Dr. Ing. Frank Weiser von einem in Bochum ansässigen Büro stellte in der jüngsten Sitzung des Isselburger Bau- und Umweltausschusses die Ergebnisse einer Untersuchung vor, die das Büro im Auftrag des Kreises Borken an einem September-Tag des vergangenen Jahres gemacht hatte. Das Weiser-Fazit: "Eine Umgehungsstraße ist nicht sinnvoll. Sie werden auch niemanden finden, der Sie ihnen baut." [...] [mehr]
SPD-Veto: Keine große Koalition (bbv, 29.09.2005) ISSELBURG. (bve) Die SPD hat sich von jüngsten Äußerungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Gerhard Krause über eine von CDU und SPD gemeinsam angestrebte Verbesserung der Verkehrssituation distanziert. Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Theodor Beine, wandte sich in einer schriftlichen Mitteilung gegen den Eindruck, die beiden großen Ratsfraktionen machten in Fragen der Verkehrsplanung gemeinsame Sache. "Die Abgabe einer Pressemitteilung zu den beiden gemeinsam – nicht im Rahmen einer großen Koalition – eingebrachten Anträge ist mit der SPD-Fraktion nicht abgestimmt worden", betonte Beine. [...] [mehr]
Große Koalition im Rat (bbv, 27.09.2005) ISSELBURG. (hgk) CDU und SPD wollen die Verkehrssituation auf der Niederstraße gemeinsam verbessern. Das hat Dr. Gerhard Krause, Fraktionsvorsitzender der CDU, in der jüngsten Ratssitzung angekündigt. Wie er im Mehrzweckraum der Hauptschule mitteilte, haben beide Ratsfraktionen einen Auftrag für die Stadtverwaltung: Sie soll beantragen, dass Niederstraße und Isselburger Straße, die derzeit Teilstücke der Landesstraße 605 sind, zu Kreisstraßen herabgestuft werden. [...] [mehr]
"Da bekomme ich so einen Hals" (bbv, 16.06.2005) Im Rat ist die CDU mit ihren Plänen abgeblitzt, die Niederstraße vom Verkehr zu entlasten. Jetzt macht die Partei auf der Straße mobil: Die Union ruft die Menschen dazu auf, sich in Unterschriftenlisten einzutragen. Bisher, so sagt sie, hätten das über 230 Menschen gemacht.
Isselburg-Anholt "Darf ich Sie überfallen auf offener Straße?", fragt der CDU-Ratsherr Gerhard Krause die Passantin und grinst. Die Frau schaut verdutzt und schon sind Krause und sein Parteifreund Bernhard Barking mit Sylvia Juttner im Gespräch. [...] [mehr]
Verwaltung fordert: Zurück zur Sache (bbv, 26.03.2005) Isselburg (phs) Der Kreis Borken wehrt sich gegen die Kritik des Isselburger SPD-Fraktionschefs Theo Beine. "Der Kreis hat geplant, ohne dass ein konkreter Auftrag an die Kreisverwaltung gegangen ist", hatte Beine am Dienstag im BBV über das Thema Umgehungsstraße für Anholt gesagt. "Der Kreisplaner hat es vielleicht gut gemeint, aber es wäre besser gewesen, sich hier mit der Stadt abzusprechen und nicht völlig überraschend, einen Entwurf auf den Tisch zu zaubern", so Beine weiter. [...] [mehr]
Populismus: SPD schießt gegen die Union (bbv, 26.03.2005) Nadelöhr Niederstraße: Der SPD-Fraktionschef Theo Beine geht mit der CDU und dem Kreis Borken hart ins Gericht - und springt dem Bürgermeister zur Seite.
Isselburg In scharfem Ton hat SPD-Fraktionschef Theo Beine jetzt die CDU und den Kreis Borken kritisiert. Wieder einmal hatte die CDU zu Beginn des Monats Ideen vorgestellt, wie das Nadelöhr Niederstraße per Nordumgehung entschärft werden könnte. [...] [mehr]
Weniger Hast (bbv, 12.03.2005) Isselburg-Anholt Ulrich Halfmann "wollte das nicht unwidersprochen stehen lassen". Auch der Fraktionschef der Grünen kritisiert den öffentlichen Vorstoß der Anholter CDU in puncto Nordumgehung (das BBV berichtete): "Ein roter Strich auf der Karte ist eine viel zu dürftige Grundlage, um ein Urteil abzugeben." Damit schließt sich Halfmann Bürgermeister Adolf Radstaak an. Der hatte den Christdemokraten Dr. Andreas Pasckert und Dr. Gerhard Krause Unüberlegtheit vorgeworfen. [...] [mehr]
Mehr Sachlichkeit (bbv, 12.03.2005) Isselburg-Anholt Dr. Andreas Pasckert wehrt sich gegen den Vorwurf, mit einer Anholter Nordumgehung "populistische" Ziele zu verfolgen. Damit nimmt der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Stellung zur Kritik des Bürgermeisters. Adolf Radstaak hatte auf den öffentlichen Vorstoß Pasckerts und seines Parteifreundes Dr. Gerhard Krause ablehnend reagiert (das BBV berichtete). In einer Pressemitteilung fordert Pasckert den Verwaltungschef zur Sachlichkeit auf: Er solle sich auf seine Rolle "als ausgleichender Moderator zwischen unterschiedlichen Auffassungen" besinnen. [...] [mehr]
Zwei Millionen Euro für Nordumgehung? (bbv, 11.03.2005) Isselburg-Anholt Peter Sonntag vom Kreis Borken spricht immer wieder von "groben Schätzungen" und "Hausnummern". Keinesfalls will sich der Leiter des Betriebes für Straßen, Gebäudewirtschaft und Grünflächen auf eine bestimmte Summe festlegen. Doch mit Blick auf die nördliche Umgehungsstraße, die die Christdemokraten Dr. Andreas Pasckert und Dr. Gerhard Krause für Anholt vorgeschlagen haben, wagt er eine vorsichtige Annäherung: Stadtlohn habe sich gerade für ein Projekt entschieden, das "von der Dimension sehr ähnlich sei" - in beiden Fällen fielen "grob geschätzt" 2,5 Kilometer Kreisstraße an. [...] [mehr]
Zebrastreifen an Apotheke gefordert (nrz, 10.03.2005) CDU-ORTSVERBAND / In Sachen Niederstraße treten die Christdemokraten weiterhin für eine Herabstufung ein.
ANHOLT. Der CDU-Ortsverband Anholt-Vehlingen fordert weiterhin vehement eine Herabstufung der Niederstraße, die derzeit eine Landesstraße ist, zur Kreisstraße. Das verdeutlichten der Vorsitzende Professor Dr. Andreas Pasckert und Ratsmitglied Dr. Gerhard Krause, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses, gestern in einer Pressekonferenz. Die Niederstraße soll mit Maßnahmen entlastet werden. [...] [mehr]
Nadelöhr Niederstraße (rp, 10.03.2005) Der CDU stinkt der viele Verkehr auf der Niederstraße gewaltig. Man will daher die Straße "herabstufen", um damit den Weg für eine Umgehungsstraße im Norden von Anholt frei zu machen. "Nicht mit mir", sagt Isselburgs Bürgermeister Adolf Radstaak (SPD).
Anholt Um das Problem zu demonstrieren, braucht Andreas Pasckert nur die Haustür zu öffnen. Während er im Garten eine unverbaubare Sicht auf den Park der Wasserburg hat, quälen sich vorne täglich 5000 Autos durch das Nadelöhr Niederstraße. "Der Zustand ist unerträglich", meint Pasckert, [...] [mehr]
Kommentar: Hoffnung auf neue Trasse ist trügerisch (rp, 10.03.2005)
Der Ansatz der Anholter CDU ist richtig: Die enge Niederstraße erfüllt nie und nimmer die Anforderungen an eine Landesstraße. Tag für Tag fährt hier mehr Verkehr durch den Ort als eigentlich zumutbar ist. [...] [mehr]
Planspiel Ortsumgehung (bbv, 10.03.2005) Die Anholter CDU will zwei Fliegen mit einer Klappe treffen: Das Nadelöhr Niederstraße entschärfen und gleichzeitig den gordischen Knoten um die Wohnanlage am Krankenhaus zerschlagen. Ein visionärer Kraftakt, der Kombinationsgabe verlangt.
Isselburg-Anholt Dr. Andreas Pasckert spricht von einer "goldenen Lösung" für Anholt. Mit ihr möchte der Vorsitzende des CDU-Ortsverbands zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: eine Lösung für die umstrittene Wohnanlage im Augustapark anbieten und das Nadelöhr Niederstraße entschärfen. Eine der Gefahrenstellen liegt direkt vor seiner eigenen Haustür: "Da sind Leute, die mit Gehbehinderungen die Straße queren - und Autos, die sehr schnell fahren." Zusammen mit seinem Parteifreund Dr. Gerhard Krause steht Pasckert an der Niederstraße und beobachtet den Verkehr. [...] [mehr]
Kommentar: Schlaraffenland der Straßenplaner (bbv, 10.03.2005)
Die Idee klingt verlockend: Man nehme eine Verkehrszählung, stufe eine Landes- zur Kreisstraße herab und erhalte öffentliche Mittel für den Bau einer Umgehungsstraße - ohne die Stadtkasse zu belasten. Nicht zu vergessen, dass auch der Streit um die geplante Wohnanlage aus der Welt wäre: Man nutze die Umgehung zur Erschließung und wisse damit potente Grundstückseigentümer (etwa die Volksbank) auf seiner Seite. Das klingt zu schön, um wahr zu sein. [...] [mehr]
Ein rötlicher Strich nördlich von Anholt (bbv, 10.03.2005)
Da war der Bürgermeister baff: Vergangene Woche hat der Kreis Adolf Radstaak schon eine mögliche Trassenführung für die Umgehungsstraße vorgelegt. Im BBV-Gespräch hält der Sozialdemokrat dennoch wenig von den Plänen der Anholter CDU: "Das sind doch nur Plangedanken! Die entbehren jeder Grundlage." Schließlich unterliege eine Entlastungsstraße besonderen Auflagen wie zum Beispiel Lärmschutzwänden. [...] [mehr]