Presseartikel "Moschee der Ahmadiyya-Bewegung in Isselburg"
"Eine Bereicherung für Isselburg" (nrz, 29.04.2008)
ISSELBURG. "Liebe für alle, Hass für keinen" lautet das Motto der islamischen Reformgemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat, und dieser Leitsatz lag auch wie ein Hauch über dem Festakt anlässlich der Eröffnung der Nasir-Moschee, zu dem Abdur Rafik Ahmad, Rechtsanwalt aus Frankfurt, jetzt zahlreiche Ehrengäste im Gebetsraum der Herren - etwa 100 Personen waren anwesend - begrüßen konnte, unter anderen den Bundesvorsitzenden der Gemeinde, Abdullah Uwe Wagishauser, den SPD-Bundestagsabgeordneten Christoph Pries, Baufachbereichsleiter Klaus Dieter Spaan, den evangelischen Pastor Michael Binnenhey und den Reeser Bürgermeister Dr. Bruno Ketteler. [...] [mehr]
Zur Feier eine kleine Lehrstunde über den Islam (bbv, 28.04.2008)
Isselburg (dl) Zu zwei Anlässen lud gestern die Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat zu einem Festakt in die Nasir-Moschee ein. Zweitrangig wurde die Eröffnung derselben gefeiert, denn immerhin fand schon im vergangenen Jahr ein "Tag der offenen Moschee" statt. Somit war der wesentliche Grund für die Veranstaltung am Sonntag das Jubiläuim "100 Jahre Khalifat" - ein weltweit zelebriertes Gedenken an den Beginn des Ahmadiyya-Khalifats im Jahre 1908. [...] [mehr]
Nasir-Moschee wurde mit einem Festakt offiziell eröffnet (isselburg-live, 27.04.2008)
Zahlreiche Lokalpolitiker, Würdenträger der Ahmadiyya Muslime und nicht zuletzt der Bundestagsabgeordnete Christoph Pries waren in die Nasir-Moschee gekommen, die heute in einem feierlichen Festakt offiziell eröffnet wurde.
Ein Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde erklärte zunächst die Ideologie der Ahmadiyya Muslim Jamaat, die 1889 in Qadian (Indien) von Hazrat Mirza Ghulam Ahmad gegründet wurde. In Deutschland hat die Ahmadiyya rund 30.000 Mitglieder unterschiedlicher Nationalitäten. [...] [mehr]
Viele Fragen zum Islam (bbv, 05.10.2007)
Etwa 280 Besucher nutzten den Tag der offenen Moschee, um die neue Nasir-Moschee in Isselburg zu besuchen. Hier standen Gemeindemitglieder bereit, die Vorträge hielten und den neugierigen Gästen bereitwillig Auskunft zu Kopftuch, Alkohol und Betgewohnheiten gaben.
Isselburg Rabia Karini verdeckt ihre langen dunklen Haare unter dem Kopftuch und lacht. "Ob ich von meiner Familie verstoßen werde, wenn ich das Kopftuch nicht trage, wollten viele Besucher wissen", erklärt sie. Für die junge Muslima ist das so absurd, dass sie nur noch lachen kann. "Ich trage das Kopftuch, weil ich das möchte, weil ich stolz auf meine Religion bin und jeder das sehen soll. So wissen die Menschen, wie sie mit mir umgehen müssen", erklärt ein anderes junges Mädchen. [...] [mehr]
"Moschee ist ein Ort des Friedens" (nrz, 04.10.2007)
ISSELBURG. "Mit diesem Andrang haben wir nicht gerechnet", zeigte sich Shahzad Ahmad aus Recklinghausen überrascht über das große Interesse an der neuen - bis auf einige wenige Restarbeiten - fertiggestellten Moschee am Dreibömerweg in Isselburg. Hunderte kamen am gestrigen Tag der offenen Tür, sahen sich das Haus an und informierten sich über den Islam und die Ahmadiyya-Bewegung. Der junge Shazad Ahmad zählte zu denjenigen, die informierten und Fragen beantworteten.
Über den Besucherandrang freute sich auch Sheik Abdul Karim, Vizepräsident der Gemeinde von rund 100 Muslimen rund um Bocholt, davon leben vier Familien in Isselburg. [...] [mehr]
Alle sind heute in der Moschee willkommen (nrz, 03.10.2007)
Die Moschee am Dreibömerweg darf heute in Augenschein genommen werden.
ISSELBURG. Die funkelnagelneue Moschee am Dreibömerweg in Isselburg kan am heutigen Mittwoch, 3. Oktober, von allen Interessenten besucht werden. Die Ahmadiyya Muslim Jamat Gemeinde, die das Haus gebaut hat, lädt von elf bis 19 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. [...] [mehr]
Moschee kurz vor Vollendung (bbv, 11.09.2007)
Das muslimische Gebets- und Versammlungshaus am Dreibömerweg in Isselburg ist fast fertig: Nur im Inneren des Neubaus stehen noch ein paar Restarbeiten an. Am 3. Oktober will die Ahmadiyya-Bewegung den Isselburgern das Gebäude bei einem Tag der offenen Tür präsentieren.
Isselburg Ihsan Haider hätte die Moschee gerne schon längst eröffnet. Angepeilt war der März. "Das ging aber nicht, weil nicht alle Handwerker immer unter einen Hut zu bekommen sind", erklärt Haider. Er ist Unternehmer aus Heelden und zugleich Mitglied der Ahmadiyya-Bewegung, die die Moschee bauen lässt. Die Fertigstellung des muslimischen Gebetshauses am Dreibömerweg verzögerte sich immer weiter. Doch jetzt kann Haider wichtige Fortschritte melden: Anfang Oktober soll die neue Moschee bei einem Tag der Offenen Tür erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. [...] [mehr]
Moschee wächst jeden Tag (bbv, 12.01.2007)
Fast unbemerkt sind seit September die Bauarbeiter am Dreibömerweg im Isselburger Industriegebiet bei der Arbeit. Die Ahmadiyya-Bewegung hat dort ein Grundstück gekauft und will schon im März die neue Moschee einweihen.
Isselburg Zwei Minarette recken sich in den grauen Januarhimmel. Draußen regnet es Bindfäden, und auch in der Moschee tröpfelt es von der Decke. Doch die Laune der Helfer auf dem Bau ist gut: "Wir wollen schnell fertig werden." Auch Ihsan Haider, Unternehmer in Heelden und Mitglied der Ahmadiyya-Bewegung, will das neue Gotteshaus so rasch wie möglich einweihen, Ziel ist der März. Dann soll die Moschee auch allen Isselburger Bürgern offen stehen, mit einem großen Fest soll die Einweihung gefeiert werden. Auch der islamische Fernsehsender MTA soll laut Haider die Eröffnung in vielen Sprachen in alle Welt übertragen – ungewohnte Töne in Isselburg. [...] [mehr]
Durch Dialog Vorurteile abgebaut (nrz, 11.09.2004)
Isselburg Ein Dialog kann dazu beitragen, Vorurteile abzubauen. Unter Beweis gestellt wurde das bei der jüngsten Monatsveranstaltung des evangelischen Männerkreises Isselburg. Zu Gast war Ihsan Haider aus Isselburg von der Glaubensgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jammat. Die Ahmadiyya-Bewegung wurde 1889 gegründet und hat seit etwa 15 Jahren auch eine Gemeinde in Bocholt. Ihsan Haider stellte klar, dass sich die Bewegung von Fundamentalismus und Terror distanziert: "Unser Leitwort lautet: Liebe für alle, Hass für keinen." [...] [mehr]
BRIEFE AN DIE REDAKTION"Wir laden ein zum Dialog" (nrz, 15.04.2004)
Den Leserbrief von Herrn Pfarrer Bosch ("Warum ausgerechnet in Isselburg?") haben wir mit Erstaunen gelesen. Hat ihm denn niemand das Flugblatt der Ahmadiyya Muslim Gemeinde gezeigt, in dem der Verfassungsschutz laut dpa mit der Aussage zitiert wird, dass ihm "keine Anhaltspunkte" vorliegen, "dass die Gemeinschaft verfassungsfeindlich oder extremistisch" ist? Unsere Gemeinde ist seit über 50 Jahren in Deutschland ansässig, und noch nie haben wir uns anders als grundgesetztreu und absolut friedlich verhalten. Und dass nun in Isselburg und nicht in Bocholt gebaut werden soll, ist das denn wirklich so wichtig? [...] [mehr]
Richtigen Ton getroffen (bbv, 02.04.2004)
Geduldig und ausdauernd: Die Ahmadiyya-Bewegung hat sich jetzt Zeit genommen,um für den Bau einer Moschee in Isselburg zu werben."Wir wollen ein gedeihliches Miteinander", sagte ihr Sprecher Hadayatullah Hübsch.
Isselburg (phs) Hadayatullah Hübsch ist eine schillernde Figur. Für einige ist er ein Überbleibsel der 68er-Generation, für andere ein Alt-Hippie. Heute ist der in Deutschland geborene Hübsch Sprecher der islamischen Ahmadiyya-Bewegung in Deutschland. Vor über 30 Jahren ist er zum Islam gekommen. Als seinen Hauptberuf gibt er Schriftsteller an. Hübsch hat Bücher geschrieben wie "Eine islamische Rede an Deutschland" oder "Frauen im Islam - 55 Fragen und Antworten". Die Sache der Ahmadiyya-Bewegung liegt ihm am Herzen. [...] [mehr]
Flugblatt von rechts außen (bbv, 31.03.2004)
Isselburg (phs) Das Flugblatt zeigt eine Moschee. Nicht die in Isselburg, denn die muss ja noch gebaut werden. Auf dem Flugblatt steht: "Keine Moschee in Isselburg". Das Ganze ist versehen mit einem dicken Ausrufezeichen. Außerdem gibt es noch eine Adresse, sozusagen den Bekenner. Der hört sich ganz harmlos an: Bürgerbewegung Pro Isselburg. Daneben ist ein rundes Schild mit Moschee darin. Das Gotteshaus ist durchgestrichen, wie bei einem Verkehrsschild, das aussagt "Parken verboten". Auf den ersten Blick wirkt das Flugblatt harmlos. Auf den zweiten Blick allerdings nicht. Nach BBV-Informationen führt die Spur der Bürgerbewegung nach Bochum - zur NPD (siehe auch "Zum Thema"). [...] [mehr]
Kommentar:
Zeichen setzen - für Toleranz (bbv, 31.03.2004)
Die Flugblätter, die in Isselburg verteilt worden sind und von der so genannten "Bürgerbewegung Pro Isselburg" stammen, sind mehr als unappetitlich. BBV-Recherchen haben jetzt ergeben, dass eine heiße Spur zur rechtsextremen NPD führt. Die Partei will Stimmung machen gegen die geplante Moschee der Ahmadiyya-Bewegung.
Die Ahmadiyya macht das einzig Richtige und geht in die Offensive. Sie will die Bürger informieren - über ihre Ausrichtung und das Gotteshaus in Isselburg. [...] [mehr]
Moschee: Es ist noch nichts unterschrieben (bbv, 06.02.2004)
ISSELBURG (phs) Da war Hadayatullah Hübsch wohl ein bisschen voreilig. Der Pressesprecher der islamische Ahmadiyya-Bewegung in Frankfurt hatte angekündigt, dass die Kaufverträge über ein Grundstück in Isselburg am gestrigen Mittwoch unterzeichnet werden sollten. Bekanntlich will die Ahmadiyya-Bewegung im Industriegebiet am Dreibömerweg eine Moschee bauen. [...] [mehr]
Die islamische Ahmadiyya-Bewegung will in Isselburg ein Grundstück kaufen/ Der Plan: Eine Moschee mit zwei Minaretten (bbv, 28.09.2003)
ISSELBURG/BOCHOLT (wit) Klappt alles wie geplant, hat Isselburg bald eine Moschee. Schon vor einigen Wochen hat der Isselburger Unternehmer Ihsan Haider (47) die Stadt nach einem Grundstück für ein solches Projekt gefragt. Baufachbereichsleiter Klaus Dieter Spaan hat inzwischen einen möglichen Platz für die Moschee ausgemacht: ein rund 2000 Quadratmeter großes Grundstück im Gewerbegebiet am Dreibömerweg. Dort würden sich die vorwiegend in Bocholt lebenden Mitglieder der islamischen Ahmadiyya-Gruppe treffen, denen die Gebetsräume an der Bocholter Franzstraße zu klein geworden sind. [...] [mehr]