Presseartikel zum Thema "Geplante Fällung der Linden am Kapellendeich in Anholt"
62. Linde gepflanzt (bbv, 06.12.2008) Isselburg-Anholt Planmäßig nach zwei Wochen wurde gestern Nachmittag die letzte der 62 neuen Winterlinden auf dem Kapellenseich vor dem Haus mit der Nummer 1 eingesetzt.
Bürgermeister Adolf Radstaak .und Carl Philipp Fürst zu Salm-Salm legten letzte Hand an und schaufelten Mineralerde um den jungen Baum. Begossen wurde dies mit 45-prozentigem Branntwein - Auch die Tilia cordata bekam einen Schluck ab. [...] [mehr]
Straße bekommt Alleecharakter (bbv, 28.11.2008) Isselburg-Anholt Die Schaufel des kleinen Baggers gräbt sich in die Erde. Nach und nach entsteht ein Loch - groß genug für den Wurzelballen der Winterlinde, die schon bereit liegt, um eingepflanzt zu werden.
62 Exemplare der Tilla cordata sollen die Lücken nach den notwendigen Fällarbeiten am Anholter Kapellendeich jetzt füllen. Die alten Linden wurden 1928 zur Hochzeit von Nikolaus Leopold Fürst zu Salm-Salm gepflanzt. Sein Sohn Carl Philipp Fürst zu Salm-Salm versprach der Stadt eine Spende für neue Bäume, über die Höhe wurde aber Stillschweigen vereinbart. [...] [mehr]
"Mit Neuanpflanzung ist Bauhof betraut" (nrz, 20.03.2008) LINDENALLEE. Grünen-Fraktionschef nimmt zu offenem Brief der SPD an den Fürsten Stellung.
ISSELBURG Als "falsch" bezeichnet Uwe Übelacker, Chef der Grünen-Ratsfraktion in einer Stellungnahme die Behauptung in dem offenen Brief der SPD-Fraktion an den Fürsten (die NRZ berichtete), dass die Grünen-Fraktion darauf bestehe, dass auch diejenigen Bäume gefällt würden, die erst in letzter Zeit angepflanzt worden seien und die keinerlei Schäden aufwiesen. Ratsmitglied Ulrich Halfmann habe sich nur verwundert darüber gezeigt, dass sich die Verwaltung über einen Ratsbeschluss von CDU und SPD - gegen die Stimmen der Grünen - hinwegsetze, [...] [mehr]
"Wir bedauern diese Verzögerung sehr" (nrz, 19.03.2008) LINDENALLEE. SPD-Ratsfraktion schrieb einen offenen Brief an den Fürsten: "Sind weiter für eine vernünftige Vorgehensweise."
ISSELBRUG "Die SPD-Fraktion ist nach wie vor der Meinung, dass die Bäume mit einem Umfang von 18 cm angepflanzt werden." So lautet ein Satz aus einem offenen Brief der Isselburger SPD-Ratsfraktion an Carl Philipp Fürst zu Salm-Salm in Sachen Wiederanpflanzung der Linden am Kapellendeich in Anholt. [...] [mehr]
-> ANGEMERKT
SPD-Brief zur Ehrenrettung (bbv, 19.03.2008)
Die Gewohnheit des Briefeschreibens stirbt langsam, aber sicher aus. Seien Sie ehrlich: Wann konnten Sie das letzte Mal "liebe Omi", "hallo Papa" oder "mein Schatz" lesen? Und wann hat man Sie als "Eure Durchlaucht" tituliert? Na gut, dafür müssten Sie schon zu einem alten Adelsgeschlecht gehören. Und ein großzügiger Spender der neuen Linden für den Anholter Kapellendeich sein. Und deshalb Post von der Isselburger SPD bekommen. [...] [mehr]
Theo Beine schreibt "Offenen Brief" an den Fürsten zu Salm-Salm (isselburg-live, 18.03.2008)
In einem "Offenen Brief", den der SPD-Fraktionschef Theo Beine an den Fürsten zu Salm-Salm schreibt, legt er den Standpunkt der SPD zur Problematik der Neubepflanzung am Kapellendeich dar. Hier der Wortlaut des Briefes im Original: [...] [mehr]
Zu fest verwurzelt (bbv, 28.11.2007)
Viele Winterlinden am Kapellendeich wurden gefällt. Doch jetzt müssen etwa 40 Hausanschlüsse erneuert werden. Derzeit kalkulierte Kosten: 120000 Euro.
Isselburg-Anholt Manche werden es bedauern, andere freuen sich gar darüber, dass die Winterlinden am Anholter Kapellendeich gefällt wurden. In den vergangenen Tagen war der Bauhof dort fleißig am Werk und beendeten damit endgültig eine lange Diskussion, ob und wie man die Bäume noch erhalten könnte. Doch zwischen die Fällarbeiten und das Anpflanzen der neuen Linden sollte die Sanierung einiger Hausanschlüsse fallen. Denn die Baumwurzeln haben sich ihren Weg auch durch die Rohre erkämpft und sie teilweise zerstört. [...] [mehr]
Nicht alle Linden wurden gefällt (nrz, 24.11.2007)
KAPELLENDEICH. Nachgepflanzte gesunde Bäume blieben stehen. Bei vielen entfernten waren die Wurzeln marode.
ANHOLT Die Linden auf dem Kapellendeich in Anholt zwischen der Straße "Am Bruchtor" und dem DRK-Haus für Kinder sind mittlerweile vom städtischen Bauhof Isselburg gefällt worden. Allerdings "nur" größtenteils. Jüngere Bäume, in den vergangenen Jahren für marode gefällte neu gepflanzt, blieben stehen. Was in Anholt wiederum für einige Unruhe sorgte. "Ich dachte, die würden komplett gefällt", sagte eine Bürgerin. [...] [mehr]
Mit dem Fällen der Linden begonnen (nrz, 14.11.2007)
ANHOLT Der städtische Bauhof hat mit dem Fällen der Linden auf dem Anholter Kapellendeich zwischen der Straß´e "Am Bruchtor" und dem DRK-Haus für Kinder begonnen. Eigentlich sollte es schon am Montagvormittag los gehen, aber technische Probleme mit der von einer Fachfirma ausgeliehenen Seilwinde verzögerten, wie berichtet, den Beginn. [...] [mehr]
Bauhof fällt die Linden (bbv, 14.11.2007)
Isselburg-Anholt Langsam fährt der Radfahrer hin- und zurück über den Kapellendeich. Aufmerksam schaut er sich um. Auch ein Auto schiebt sich nur im Schritttempo über den Asphalt.
Wüst sieht es aus auf dem Abschnitt zwischen der Straße Am Bruchtor und An der Kranenweide. Abgetrennte Äste liegen auf der Straße und den Bürgersteigen. Der städtische Bauhof hat gestern damit begonnen, die Winterlinden in Anholt zu fällen. [...] [mehr]
Anholter Linden fallen im November (bbv, 13.10.2007)
Isselburg-Anholt (fis) Im nächsten Monat stehen in der Straße Am Kapellendeich in Anholt einige Baumfällarbeiten an: Dann werden alle Lindenbäume, über die im Vorfeld lange diskutiert worden war, gefällt. Wenn keine akute Gefährdung besteht, sollten solche Maßnahmen außerhalb der Brutzeit geschehen. Im Frühjahr sollen dann die neuen Bäume gepflanzt werden. [...] [mehr]
Anholter Linden werden gefällt (stadtanzeiger, 09.09.2007)
CDU und SPD stimmten für die Fällung
Werth Wenn auch verschiedene Themen auf der Tagesordnung in der Sitzung des Planungs- und Vergabeausschusses in Werth behandelt wurden, so war wohl die Zukunft der Winterlinden in Anholt das bedeutende Thema über das jetzt eine Entscheidung herbeigeführt wurde.
Gleich drei Tagesordnungspunkte beschäftigten sich mit den Linden. Während die Fraktion der Grünen mit Uwe Übelacker an der Spitze sich weiter um die Sanierung und Erhaltung der Linden bemühte, [...] [mehr]
Eichenpfähle für die Lindenallee (bbv, 04.09.2007)
ISSELBURG-Anholt (ads) Der Planungs- und Vergabeausschuss hatte beschlossen, dass die Linden am Kapellendeich alle gefällt und neue Bäume eingesetzt werden. Damit die neuen Linden auch sicher wachsen können, soll der gesamte Seitenstreifen mit Eichenpfählen, auf denen sich Rückleuchten befinden, bestückt werden. So der Vorschlag von Bauamtsleiter Klaus Dieter Spaan. Die Eichenpfähle passten zum Bild der historischen Allee. Die Grünen hatten in der Sitzung gegen die komplette Fällung der Lindenallee gestimmt. Sie wollten einen Teil der Linden erhalten.
Teurer Umfang (bbv, 31.08.2007)
Isselburg-Anholt (ads) Die Ausschussmitglieder einigten sich für die Neupflanzung der Linden am Kapellendeich auf Bäume mit einem Stammumfang von mindestens 25 Zentimetern. Carl Philipp Fürst zu Salm-Salm hatte sich im Vorfeld dazu bereit erklärt, die neuen Linden zu bezahlen. Da war die Rede aber noch von einem 18-Zentimeter-Umfang. Ob er für die Mehrkosten aufkommt, steht noch nicht fest. Wenn nicht, müsse die Stadt eben die Differenz zahlen, schlug Ausschussvorsitzende Brigitte Stockhorst scherzend vor.
Morsches Holz (bbv, 31.08.2007)
Isselburg-Anholt (ads) Die Linden sorgten für viel Gesprächsstoff. Erst ging es um die Fällung, dann um die Neupflanzung und schließlich um die Frage, was mit dem morschen Holz passiert. Die Stadt hatte vor, dass es ein Unternehmer kostenlos ab Baustelle übernimmt. CDU und Grünen machten sich dagegen stark, dass das alte Holz noch vermarktet wird. Bauamtsleiter Klaus-Dieter Spaan machte wenig Hoffnung: "Die Bäume haben einen sehr hohen Morschanteil. Die kann man nicht einmal als Kaminholz vermarkten."
Anholter Linden werden gefällt (rp, 31.08.2007)
Anholt (bal) Uwe Übelacker von den Grünen zog noch einmal alle Register, doch selbst mit dem momentan so häufig bemühten Schlagwort "Klimaschutz" fand er bei SPD und CDU kein Gehör mehr. Die Linden auf dem Kapellendeich in Anholt werden gefällt. Und zwar alle zwischen Augustastraße bis zum DRK-Haus für Kinder, gemäß eines Antrages der CDU, der im Planungs- und Vergabeausschuss Unterstützung der SPD erhielt. [...] [mehr]
Die Linden kommen weg (bbv, 30.08.2007)
Obwohl der Planungs- und Vergabeausschuss eine lange Tagesordnung abzuarbeiten hatte, ging die Sitzung zügig voran. Fest steht: Die Linden am Kapellendeich werden alle gefällt und an der Allee neue Bäume gepflanzt.
ISSELBURG Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Planungs- und Vergabeausschuss war eigentlich schon im Vorfeld klar, wie die Entscheidung über die alten und zum Teil kranken Linden am Kapellendeich ausfallen würde. CDU und SPD stimmten in der gestrigen Sitzung im Konferenzzimmer der Stadthalle Werth für die komplette Fällung und die Neubepflanzung auf der Allee. Da halfen auch die Ausführungen des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Uwe Übelacker nicht, dass auch vorgeschädigte Bäume noch eine ökologische Funktion hätten und dass nur die völlig maroden Bäume gefällt werden sollten. [...] [mehr]
Die Linden werden gefällt (nrz, 30.08.2007)
AUSSCHUSS. Beschluss gegen die Stimmen der Grünen. Sie setzten sich bei der Neuanpflanzung mit mehreren Punkten durch.
Isselburg Die fast 80 Jahre alten Linden auf dem Anholter Kapellendeich zwischen der Straße "Am Bruchtor" und dem DRK-Haus für Kinder werden gefällt und durch Neuanpflanzungen ersetzt; jede dieser neuen Linden soll einen Stammumfang von mindestens 25 Zentimetern haben. Dafür votierte der Isselburger Planungs- und Vergabeausschuss auf seiner gestrigen Sitzung; lediglich die zwei Vertreter der Grünen stimmten dagegen. Sie hatten sich für einen größtmöglichen Erhalt der Bäume und eventuell notwendige Sanierungen ausgesprochen. Sie setzten sich aber mit mehreren Punkten durch, die bei der Neuanpflanzung beachtet werden müssen. [...] [mehr]
Die Linden am Kapellendeich werden gefällt (isselburg-live, 29.08.2007)
Nun ist es endgültig, die Bäume auf dem Kapellendeich sollen vom "Am Bruchtor" bis zum DRK-Kindergarten gefällt werden. Dies hat der Planungs- und Vergabeausschuss heute mit den Gegenstimmen der Grünen beschlossen. Damit hat die lange und kontroverse Diskussion ein Ende, auch wenn der Rat am 12. September den heutigen Beschluss noch bestätigen muss. Dies erscheint aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Rat nur eine Formsache zu sein.
In Anbetracht der Brisanz einiger Themen, ging es in der heutigen Sitzung doch eher Sachlich zur Sache. Dies war möglicherweise auch ein Verdienst der Ausschussvorsitzenden Brigitte Stockhorst, die schon zu Beginn auf die Einhaltung der Redezeit und der Disziplin hingewiesen hatte. [...] [mehr]
Isselburg: Konzept für die Baumpflege (stadtanzeiger, 29.08.2007)
Zukünftig wird auf die Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung gesetzt
Isselburg Während auf der Minervastraße die Bagger wühlten und schwere Rüttelplatten vor den Hauseingängen derAnwohner den neu aufgetragenen Schotter verdichteten, stellte der Fraktionsvorsitzende der Grünen in Isselburg, Uwe Übelacker, jetzt seinen gut ausgearbeiteten Entwurf für ein Baumpflegekonzept vor. [...] [mehr]
Grüne: "Wir brauchen ein Baumkataster" (nrz, 28.08.2007)
POLITIK. Der Fraktionsvorsitzende Uwe Übelacker hat ein Pflegekonzept erstellt: "Mittel- und langfristig muss eine Nachhaltigkeit reinkommen. Ich suche das Gespräch mit der Stadtverwaltung."
Isselburg "Mittel- und langfristig muss da eine Nachhaltigkeit reinkommen. Wir brauchen deshalb ein Baumkataster", forderte Uwe Übelacker, Vorsitzender der Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen am gestrigen Montagnachmittag in einer Pressekonferenz. Übelacker war fleißig und hat auf Grundlage einer Fachpublikation den Entwurf eines Baumpflegekonzepts der Stadt Isselburg erstellt; an der Publikation hat auch Michael Schlag aus Köln mitgewirkt, der für die Stadt als Gutachter in Sachen Lindenallee auf dem Anholter Kapellendeich tätig war. [...] [mehr]
Ein Register für Bäume (bbv, 28.08.2007)
Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Uwe Übelacker, legt morgen im Planungs- und Vergabeausschuss ein Baumpflegekonzept für die Stadt vor. Darin empfiehlt er, ein Baumkataster für Isselburg anzulegen.
Isselburg-Anholt Gleich drei Tagesordnungspunkte der morgigen Sitzung des Planungs- und Vergabeausschusses beschäftigen sich mit der Sanierung der Lindenallee am Kapellendeich. Die CDU macht sich stark für die Fällung der Bäume im Bereich Schneidkuhle bis zum Haus des Deutschen Roten Kreuzes sowie eine Neuanpflanzung; die Grünen sind für den Erhalt der Bäume – und gehen noch einen Schritt weiter: Fraktionsvorsitzender Uwe Übelacker hat ein Baumpflegekonzept erarbeitet. In einem Pressegespräch stellte er gestern das umfangreiche Papier vor. Dabei unterstrich er, dass es sich lediglich um einen ersten Entwurf handle, um auf Dauer ein "nachhaltiges Konzept" für die Pflege und den Fortbestand aller städtischen Bäume zu entwickeln. [...] [mehr]
Die Winterlinden sind wieder ein Thema (isselburg-live, 27.08.2007)
Lange war es ruhig um die Winterlinden auf dem Kapellendeich. Auf der Sitzung des Planungs- und Vergabeausschuss am Mittwoch in der Werther Stadthalle müssen sich die Ausschussmitglieder nun gleich mit drei unterschiedliche Anträgen bezüglich der Winterlinden beschäftigen. Die CDU beantragt die Fällung der Linden mit einer sofortigen Wiederaufforstung. Die Grünen hingegen wollen die gesunden Bäume erhalten, da die Bäume einen hohen ökologischen Wert haben.
Um zukünftig ein schlüssiges Konzept für die Pflege und den Fortbestand der städtischen Bäume zu haben, hat der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Uwe Übelacker, beim heutigen Pressegespräch den Entwurf eines Baumpflegekonzeptes vorgestellt. [...] [mehr]
Über die Linden gibts weiter Uneinigkeit (nrz, 10.08.2007)
KAPELLENDEICH. Anträge für Fachausschusssitzung. CDU möchte fällen und neu anpflanzen. Grüne vertreten eine "differenzierte Sichtweise".
ISSELBURG In Sachen Linden auf dem Anholter Kapellendeich zwischen Schneidkuhle und DRK-Haus für Kinder wird am 29. August eine neue Runde eingeläutet: Denn dann befasst sich der Planungs- und Vergabeausschuss mit dem Thema. Und es gibt weiter Differenzen. Somit wird die Ausschussvorsitzende Brigitte Stockhorst als "Ringrichterin" aufpassen müssen, dass die "Kontrahenten" stets fair bleiben. [...] [mehr]
Ärger um totes Holz (bbv, 18.06.2007)
Die Grünenpolitiker befürchten nicht nur am Kapellendeich, sondern an vielen Stellen im Stadtgebiet eine Gefahr durch abgestorbene Äste an den Bäumen. Laut Bürgermeister Adolf Radstaak arbeitet der Bauhof aber sorgfältig. Pflegearbeiten an den Bäumen würden immer dokumentiert.
ISSELBURG Der Rundgang beginnt in Anholt am Kapellendeich: Uli Halfmann und Uwe Übelacker von den Grünen haben die Journalisten eingeladen, sich ein Bild vom Zustand der Bäume nicht nur in der Straße am Kapellendeich zu machen. Auch im Park an der Schneidkuhle, am Boule-Platz und am benachbarten Kinderspielplatz weisen sie immer wieder nach oben und zeigen auf abgestorbene Äste in unterschiedlichen Längen und Stärken, so genanntes Totholz. "Hier ist offensichtlich nichts gemacht worden", kritisiert Übelacker. "Das Argument, zum Schutze der Kinder zu handeln, ist doch nur eine leere Worthülse. Hier ist einiges im Argen." [...] [mehr]
Grüne wollen Pflegekonzept für Bäume (rp, 16.06.2007)
ISSELBURG (sul) Die Grünen finden es Besorgnis erregend: Obwohl der Gutachter, der die Linden am Kapellendeich untersuchte, vor Wochen anmahnte, dass das Totholz aus den Bäumen entfernt werden müsse, sind dort immer noch abgestorbene Äste, die auch quer über den Gehweg hängen.
Beim Rundgang durch den Ortsteil wird schnell klar, auch an anderen Stellen gibt es Gefährdungen. [...] [mehr]
Diskussion um Totholzbeseitigung verschärft sich - Gefahren lauern an vielen Stellen (isselburg-live, 15.06.2007)
Seitdem das Gutachten des Sachverständigen Herr Schlag aus Köln vorliegt, gehen die Meinungen, über das, was getan werden muss, und dem, was getan wurde, immer weiter auseinander. Im Mittelpunkt stehen mittlerweile jedoch nicht mehr allein die Winterlinden auf dem Anholter Kapellendeich, sondern das Totholz im Allgemeinen. Bei einer heutigen Begehung und Betrachtung der Bäume auf dem Kapellendeich, der Schneidkuhle und an der Boulebahn konnten auch Laien deutlich das vorhandene Totholz sehen. Abgestorbene Äste hängen über Gehwege und sogar über der Rutsche am Spielplatz seitlich der Boulebahn. "Entweder muss das Totholz entfernt werden oder der Spielplatz muss abgesperrt werden, aber hier muss was passieren, ehe hier Kinder verletzt werden", kommentierte Uwe Übelacker die Situation. [...] [mehr]
Totholz soll aus Linden entfernt werden (bbv, 25.05.2007)
ISSELBURG-ANHOLT (jkr) Die Stadt Isselburg will nun Totholz in den Kronen der Anholter Winterlinden entfernen lassen. Bürgermeister Adolf Radstaak kündigte im städtischen Bau- und Umweltausschuss am Mittwoch an, dass sich die Verwaltung darum kümmern werde. Radstaak reagierte damit auf einen Einwurf des grünen Ratsherrn Ulrich Halfmann. [...] [mehr]
Kommentar zum Thema "Winterlinden" (isselburg-live, 23.05.2007)
Es ist in der Tat merkwürdig, dass die Verwaltung bei der Fällung der Bäume schon einige Tage nach dem Vorliegen des Gutachtens tätig wurde, die Beseitigung des Totholzes aber anscheinend nicht so wichtig zu nehmen scheint. Dabei geht von den trockenen und abgestorbenen Ästen, wie Halfmann ja auch betonte, sicherlich ebenfalls eine unmittelbare Gefahr aus. "Die Mitarbeiter vom Bauhof sind stark beschäftigt, aber sie werden bestimmt in den nächsten Tagen mit der Entfernung des Totholzes beginnen", so die Antwort von Bürgermeister Adolf Radstaak. Das klingt nicht so, als ob die Verwaltung in dieser Frage ebenso konsequent handelt, wie bei der Fällung der Bäume. Da drängt sich dem Bürger die Frage auf, ob man mit der Fällung der Linden nicht einfach vollendete Tatsachen schaffen wollte. Die Linden sind gefällt, die Lücken werden immer größer, da bleibt eigentlich aus optischen Gründen nur noch die Fällung der übrigen Linden übrig. [...] [mehr]
Verwaltung erfüllt Auflagen des Gutachters nur teilweise (isselburg-live, 23.05.2007)
Ulrich Halfmann (Bündnis 90/Die Grünen) brachte in der heutigen Sitzung des Bau- und Umweltausschuss nochmals das Gutachten bezüglich der Winterlinden auf dem Kapellendeich zur Sprache. Halfmann erklärte, dass der Gutachter auf die direkte Frage, ob die beiden Linden vor dem Kindergarten auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigen würden, mit einem klaren "Nein" geantwortet hat. Hierzu wollte Halfmann wissen, ob auch die anderen Ausschussmitglieder die Aussage des Gutachters auch so vernommen hätten. Ulrich Gühnen (CDU) antwortete: "Herr Halfmann, ich hab auch das gehört, was Sie gehört haben, im Gutachten habe ich es aber nicht gelesen". Im der Verwaltung und den Fraktionen vorliegenden Gutachten hingegen wird seitens des Gutachters die Aussage getroffen, dass auch die beiden Linden vor dem Kindergarten die Verkehrssicherheit gefährden würden und er eine Fällung der Bäume unbedingt empfiehlt. Darauf hin habe die Stadt tätig werden müssen, so Bürgermeister Radstaak [...] [mehr]
Zukunft weiter ungewiss (Stadtanzeiger, 06.05.2007)
Was wird aus den Winterlinden in Anholt?
ISSELBURG Um die Frage nach den Möglichkeiten für eine Erhaltung des Teilstücks der Lindenallee am Kapellendeich zwischen der Kranenweide und dem Ortausgang beantworten zu können, hatte die Stadt den öffentlich bestellten und vereidigten Gutachter Diplom-Biologe Michael Schlag aus Köln mit einem Gutachten über den Zustand der Linden beauftragt. [...] [mehr]
Linden bringen Grüne auf die Palme (rp, 03.05.2007)
ISSELBURG/ANHOLT (bal) In die Diskussion um die Winterlinden am Kapellendeich in Anholt wird wohl so schnell keine Ruhe einkehren. Jetzt hat die Fällung von weiteren Bäumen die Isselburger Grünen endgültig auf die Palme gebracht. Hintergrund: In der Ausschusssitzung, in der Gutachter Michael Schlag seinen Befund über die mehr als 40 Bäume abgab (die RP berichtete in der vergangenen Woche), war nach Ansicht der Grünen nur von maximal vier Bäumen die Rede, die eine akute Gefahr darstellen würden. Gefällt wurden jetzt aber sechs Linden. [...] [mehr]
Stadt fällt sechs Linden (bbv, 03.05.2007)
ISSELBURG-ANHOLT (fis) Nachdem ein Gutachter im Bau- und Umweltausschuss über den Zustand der Winterlinden am Anholter Kapellendeich berichtet hatte, wurden am Montag vom Bauhof sechs der Bäume gefällt. Vier davon hatte der Gutachter als "Gefahrenbäume" eingestuft, zwei weitere vor dem Kindergarten hatte er zur Fällung empfohlen.
Diese Aktion ernete deutliche Kritik der Grünen-Vertreter Uli Halfmann und Uwe Übelacker. [...] [mehr]
Sechs Winterlinden in Anholt gefällt (nrz, 02.05.2007)
BÄUME. Bürgermeister: "Nehme das auf meine Kappe." Heftiger Protest der Grünen.
ANHOLT Sechs Winterlinden am Anholter Kapellendeich sind am Montag gefällt worden. "Das nehme ich auf meine Kappe", sagte Bürgermeister Adolf Radstaak gestern zur NRZ. Radstaak beruft sich auf einen Beschluss des Bau- und Umweltausschusses, wonach die Stadtverwaltung bei den Linden unter anderem "unverzüglich alle Maßnahmen zur Verkehrssicherung" zu ergreifen habe. [...] [mehr]
Sechs Winterlinden gestern gefällt (isselburg-live, 01.05.2007)
Die Verwaltung hat den Worten auch Taten folgen lassen. Dies ist im Prinzip sicher nicht falsch. Am gestrigen Montag rückten Mitarbeiter des Bauhofes am Kapellendeich an und fällten insgesamt sechs Winterlinden. Hintergrund ist die Aussage des Gutachters Schlag aus Köln, der in der letzten Sitzung des Bauausschuss festgestellt hatte, das vier Linden sofort gefällt werden müssten und zwei Linden vor dem DRK-Kindergarten in bedenklichem Zustand wären. Im Ausschuss war man nach heftigen Diskussionen zu dem Entschluss gekommen, die vier Linden aufgrund der Verkehrsgefährdung sofort zu fällen. Für das weitere Vorgehen sollten Vorschläge erarbeitet werden. Mit der Entfernung der sechs Bäume nun hat die Verwaltung vollendete Tatsachen geschaffen. [...] [mehr]
Keine Sicherheit für Linden (bbv, 27.04.2007)
Das Gutachten vom Diplom-Biologen Michael Schlag zu den Winterlinden in Anholt wurde in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses mit Spannung erwartet. Doch es blieb ein großes Fragezeichen – sicher ist nur: Vier Linden müssen so bald wie möglich gefällt werden.
Isselburg (fis) Ein bisschen in die Schulzeit zurückversetzt dürften sich einige Mitglieder im Bau- und Umweltausschuss gefühlt haben, als Diplom-Biologe Michael Schlag am Mittwoch in der Strombergschule vor dem eigentlichen Gutachten erstmal Basiskenntnisse vermitteln wollte: [...] [mehr]
Zukunft der meisten Linden noch ungewiss (nrz, 27.04.2007)
AUSSCHUSS. Der Sachverständige Michael Schlag referierte über Kapellendeich-Bäume und zeigte zwei Alternativen auf.
Anholt Die Zukunft eines Großteils der Winterlinden auf dem Anholter Kapellendeich zwischen Augustastraße und Ortsausgangsschild Richtung Regniet bleibt auch nach dem Referat des Sachverständigen Michael Schlag in der Sitzung des städtischen Bau- und Umweltausschusses ungewiss. Der Ausschuss beschloss letztendlich bei mehreren Enthaltungen, die Ausführungen des Diplom-Biologen zur Kenntnis zu nehmen sowie die Stadtverwaltung zu beauftragen, unverzüglich alle Maßnahmen zur Verkehrssicherung zu ergreifen sowie unter Einbeziehung des Gutachtens einen Vorschlag auszuarbeiten, wie das Problem angegangen werden kann; dabei sollen "Randbedingungen", beispielsweise die Kostenfrage, Berücksichtigung finden. [...] [mehr]
Vier Winterlinden müssen gefällt werden (isselburg-live, 26.04.2007)
Bei der gestrigen Sitzung des Bau- und Umweltausschuss war nichts, wie man es sonst gewohnt ist. Der Ausschuss tagte gestern im Mehrzweckraum der Strombergschule und nicht, wie sonst im Konferenzraum der Werther Stadthalle. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Sitzungen, waren gestern auch außergewöhnlich viele Zuschauer da, die den Verlauf der Sitzung mitverfolgen wollten. Dies alles hatte seinen Grund. Gleich drei Vorträge von unterschiedlichen Sachverständigen standen auf der Tagesordnung. Und selbst die wurde kräftig durcheinander gewirbelt. Das Thema, dass das größte Interesse bei den Zuschauern ausgelöst hatte, wurde dann auch sofort behandelt. [...] [mehr]
Lindenallee: Gutachter war da (bbv, 15.03.2007)
Auf eine lange Diskussion hatten sich gestern die Grünen und auch zahlreiche Zuhörer im Bau- und Umweltausschuss eingestellt. Doch dann gab’s vollendete Tatsachen.
Isselburg (fis) Einen öffentlich bestellten und vereidigten Baumsachverständigen hatten die Grünen beantragt. Dieser sollte die vieldiskutierten 41 Linden am Anholter Kapellendeich genau untersuchen, um eventuell die Bäume doch erhalten zu können. Quasi in vorauseilendem Gehorsam ist die Stadt diesem Antrag schon zuvorgekommen. Bereits am Dienstag sei der Gutachter aus Köln vor Ort gewesen, erklärte Bürgermeister Adolf Radstaak gestern im Bau- und Umweltausschuss. [...] [mehr]
Schicksal der alten Linden ist weiter ungewiss (nrz, 15.03.2007)
KAPELLENDEICH. Ein von der Stadtverwaltung beauftragter Gutachter wird dem Bau- und Umweltausschuss berichten.
ANHOLT Das Schickal der alten Winterlinden auf dem Anholter Kapellendeich zwischen Augustastraße und Ortsausgangsschild ist in der Öffentlichkeit weiter ungewiss. Die Stadtverwaltung hatte schon im Vorfeld der gestrigen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses einen öffentlich bestellten und vereidigten Gutachter aus Köln mit der Untersuchung der Bäume beauftragt. Der nahm die Untersuchung am Dienstag vor. "Das Ergebnis haben wir noch nicht, der Gutachter soll es in der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vorstellen", sagte Bürgermeister Adolf Radstaak.
Grünen-Fraktionsvorsitzender Uwe Übelacker, auf dessen Antrag hin der Punkt überhaupt auf die Tagesordnung der gestrigen Sitzung gekommen war, fand die Beauftragung richtig, kritisierte aber die Stadtverwaltung, weil er nicht informiert worden sei. [...] [mehr]
Gutachter aus Köln prüfte Winterlinden (isselburg-live, 15.03.2007)
Grüne sind über fehlende Information erbost -- Verwaltung kannte den Termin bereits am vergangenen Freitag
"Ich finde es unfair, dass wir nicht rechtzeitig informiert wurden", so kommentierte Uwe Übelacker das Vorgehen der Verwaltung. Hintergrund war der Antrag der Grünen, für die Beurteilung über den Zustand der Winterlinden auf dem Kapellendeich, einen öffentlich bestellten und vereidigten Gutachter zu beauftragen. Hierüber sollte in der gestrigen Sitzung des Bau- und Umweltausschuss entschieden werden. Nun war der Gutachter des Sachverständigenbüros Reinartz & Schlag aus Köln bereits am Dienstag auf dem Kapellendeich, um die Linden zu überprüfen. Nicht über die Tatsache, dass der Gutachter bereits da war, regte sich Übelacker auf, sondern darüber, dass die Verwaltung, obwohl sie den Termin bereits seit vergangenen Freitag kannte, die Fraktion der Grünen nicht rechtzeitig informiert hatte. "Noch am Montag um 16 Uhr haben wir zusammen gesessen, da hätten Sie doch was sagen können", richtete Übelacker seinen Vorwurf an Klaus-Dieter Spaan. [...] [mehr]
Erhalt von Winterlinden sorgt für Aufruhr (stadtanzeiger, 28.02.2007) In Isselburg hat sich die Stimme des Volkes erhoben
Isselburg Die Grünen und andere Bürger Isselburgs haben Initiativen ergriffen, die dazu beitragen sollen, den Gesundheitszustand und die Verkehrssicherheit von mittlerweile noch 38 Linden am Kapellendeich in Anholt zu erörtern und eingehend prüfen zu lassen (der Stadtanzeiger berichtete).
Die in diesem Kontext von den Grünen angeregte Unterschriftenaktion für den Erhalt der Lindenallee erregt das Aufsehen der Verantwortlichen in der Stadtverwaltung im Rathaus. Erbost und empört zeigen sich doch die Grünen über die Vorgehensweise der städtischen Behörden. [...] [mehr]
Spaan weist die Vorwürfe zurück (nrz, 28.02.2007) WINTERLINDEN. Initiatoren der Unterschriften-Aktion fühlen sich durch das Wort "Agitatoren" in Stadt-Briefen verunglimpft.
ISSELBURG Uwe Übelacker, Vorsitzender der Isselburger Ratsfraktion der Grünen, fühlt sich "verunglimpft". Und Theo Lamers, seit Januar Mitglied in der Grünen-Partei, fühlt "sich in den Dreck gezogen". Auch der parteilose Rudolf Hartjes aus Bocholt, der sich wie der ebenfalls keiner Partei angehörende Isselburger Theo Suchland gegen eine Pauschalfällung der Winterlinden auf dem Anholter Kapellendeich ausspricht, fühlt sich unfair angegriffen. Die Rede ist von einem Passus in einem von Bürgermeister Adolf Radstaak unterzeichneten Schreiben an die Bürgerinnen und Bürger, die sich mit einer von den Grünen initiierten Unterschriften-Aktion gegen das pauschale Vernichten der Bäume auf dem Kapellendeich ausgesprochen haben. [...] [mehr]
Irritation um "Agitation" (bbv, 28.02.2007) Die Urheber der Unterschriftenaktion zur Erhaltung der Winterlinden am Kapellendeich fühlen sich in einem Schreiben der Stadt als "Agitatoren" verunglimpft. Diese weist das zurück: Gemeint gewesen sei jemand anderes.
ISSELBURG-ANHOLT Theo Lamers fühlt sich verunglimpft. Er sei kein "Agitator", meint das Mitglied der Isselburger Grünen. Doch genau als solcher sieht sich Lamers nun von der Stadt Isselburg dargestellt, nachdem er eine Unterschriftenaktion für den Erhalt der Winterlinden am Anholter Kapellendeich ins Leben gerufen hat. Ebenso ergeht es dem Isselburger Fraktionschef der Grünen Uwe Überacker, der sich ebenfalls für den Erhalt der Linden einsetzt. [...] [mehr]
Aktion Winterlinden zieht unschöne Kreise (isselburg-live, 27.02.2007) Unterzeichner der Unterschriftenliste erhalten Post vom Bürgermeister -- Im Brief wird vor unsachlicher Diskussion mit den "Agitatoren" gewarnt
Am 22. Februar haben rund 60 Bürger, überwiegend aus Anholt, aber auch einige aus den anderen Stadtteilen, in ihrem Briefkasten einen Brief der Stadt Isselburg gefunden. Auf dem Briefbogen sind die E-Mailadresse von Klaus-Dieter Spaan, sowie seine Telefondurchwahl abgedruckt. So ist den meisten Lesern klar, dass der Brief vom Bauamtsleiter geschrieben ist. Unterzeichnet ist das Schreiben allerdings von Bürgermeister Adolf Radstaak persönlich. In dem Brief selbst ist zunächst die Problematik der Winterlinden auf dem Kapellendeich das Thema.
Der letzte Absatz in dem Brief treibt allerdings vielen Lesern die Zornesröte ins Gesicht. Wörtlich steht dort geschrieben: "Ich werde Sie über das Ergebnis informieren, möchte Sie aber gleichzeitig bitten, sich an der teilweise sehr unsachlichen und persönlich verletzenden Diskussion einiger Agitatoren nicht zu beteiligen". [...] [mehr]
Lindenstreit geht weiter (rp, 26.02.2007) Anholt (zel) Die Diskussionen rund um die Winterlinden am Kapellendeich in Anholt reißen nicht ab. Jetzt haben alle, die die Unterschriftenliste gegen die Fällaktion unterschrieben haben, Post von Bürgermeister Adolf Radstaak bekommen. In dem Brief schreibt der Verwaltungs-Chef, dass er das Entsetzen über die geplante Fällung verstehe. „Ein derartiger Eingriff ist äußerst schmerzlich". so Radstaak weiter. Damit man die Entscheidung der Stadt nachvollziehen könne, legte er eine Kopie des Gutachtens bei. Gleichzeitig wehrt sich Radstaak gegen "unsachliche Stellungnahmen" und schreibt weiter: Er möchte darum bitten, "sich an der teilweise sehr unsachlichen und persönlich verletzenden Diskussion einiger Agitatoren nicht zu beteiligen". Zudem werde er dem Bau- und Umweltausschuss vorschlagen. ein weiteres Gutachten durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen einzuholen. [...] [mehr]
Linden: Bürgermeister verspricht ein neues Gutachten (rp, 22.02.2007) Isselburg/Anholt (sul) "Wir haben Verständnis für die Bürger, die die Allee erhalten möchten", erklärte Bürgermeister Radstaak. Deshalb sei die Stadt jetzt auch auf der Suche nach einem geeigneten Gutachter, der die Linden am Kapellendeich noch einmal untersuchen soll. Eine Hauruck-Aktion, wie von den Bürgern befürchtet, wird es nicht geben. Wie berichtet, hatte ein von der Stadt beauftragter Gutachter aller Bäume als nicht standsicher erklärt. Ein anderer Gutachter aus Recklinhausen hingegen [...] [mehr]
Widerstand gegen Lindenfällung in Anholt (rp, 21.02.2007) Isselburg/Anholt (sul) Seit Orkan Kyrill über Deutschland tobte, kreischen im Lande von früh bis spät die Kreissägen. Besonders ausdauernd in Isselburg, wo der gesamte Baumbestand schwere Schäden erlitten hat. Jetzt ein neuer Schock für die Einwohner: Die Winterlinden am Kapellendeich, von denen drei im Sturm umgestürzt waren, sollen ebenfalls nicht mehr standsicher sein. Die Stadt ließ ein Gutachten erstellen, welches besagt, dass sämtliche Bäume gefällt werden müssten. Jetzt tobt ein neuer Sturm durch die Isselstadt, nicht nur die Anwohner sind entrüstet. [...] [mehr]
Keine Hau-Ruck-Aktion der Verwaltung (isselburg-live, 20.02.2007) Uwe Übelacker (Grüne) übergibt Unterschriftenliste an den Bürgermeister -- Vor der nächsten Sitzung des Bau- und Umweltausschuss am 14. März fällt keine Entscheidung
ISSELBURG-ANHOLT Grünenchef Uwe Übelacker teilte heute mit, dass Bürgermeister Adolf Radstaak in einem heutigen Gespräch versichert hat, keine Hau-Ruck-Aktion bezüglich der zu fällenden Linden auf dem Kapellendeich durchzuführen. Wie bereits berichtet, hatte am vergangenen Sonntag ein Gutachter aus Recklinghausen vor Ort den aktuellen Zustand der Linden überprüft. Er kam zu einer vollkommen anderen Meinung, als der von der Stadt beauftragte Gutachter. Dieser hatte in seiner Stellungnahme zu einer sofortigen Beseitigung aller 41 Linden geraten. Nach dem jetzigen Kenntnisstand sind maximal drei Linden so schwer geschädigt, dass sie gefällt werden müssen. [...] [mehr]
Gutachter empfiehlt genauere Untersuchungen (isselburg-live, 18.02.2007) Ortstermin auf dem Kapellendeich ergibt neue Sachlage -- Nur einer von 41 Bäumen muss nach jetzigen Kenntnisstand gefällt werden
ISSELBURG-ANHOLT Auf dem Kapellendeich, zwischen der Einmündung zur Augustastraße und dem Ortsausgangsschild stehen die 41 Linden, die der Stadtverwaltung, dem Rat und nicht zuletzt den Anwohner Sorge bereiten. In der letzten Bau- und Umweltausschusssitzung am 14.02. hatte Bauamtsleiter Klaus-Dieter Spaan ein Gutachten vorgelegt, in dem das Fällen der besagten Bäume empfohlen wurde. Hintergrund ist das Abbrechen von drei Bäumen während des Orkans "Kyrill", der am 18. und 19. Januar in Europa tobte. Es hatte sich herausgestellt, dass das Innere der abgebrochenen Stämme teilweise hohl war und so die Standfestigkeit nicht gegeben war. Dies wird nun seitens der Verwaltung bei den übrigen Bäumen auch befürchtet. [...] [mehr]
Kampf um jede einzelne Linde (bbv, 19.02.2007) Bauamtsleiter Klaus Dieter Spaan schockte im Bau- und Umweltausschuss mit der Nachricht, dass 41 Linden in Anholt gefällt werden müssen. Bürger Theo Suchland glaubt das nicht – und bestellte deshalb gestern einen Sachverständigen aus Recklinghausen zum Ort des Geschehens.
ISSELBURG-ANHOLT Mit seinem Werkzeug prökelt Sebastian Eichler vorsichtig am Baumstamm in der Erde, klopft gegen die Rinde und lauscht aufmerksam. Dann schaut er prüfend Richtung Krone. "Also, einfach zu sagen, alle 41 Linden müssen weg, das ist frech", sagt Eichler. Er war gestern Nachmittag in Anholt und sah sich die Bäume genauer an, die laut Aussage eines Gutachtens gefällt werden müssen, weil sie eine Gefahr darstellen (das BBV berichtete).
Sebastian Eichler kommt aus Recklinghausen, er ist Meister im Garten- und Landschaftsbau, Fachagrarwirt für Baumpflege und -sanierung und Forstwirt. [...] [mehr]
Leserbrief:
Prachtallee für Kinder erhalten (bbv, 17.02.2007) Fällung der Linden in Anholt
"Die diesjährige Haushaltsrede des Bürgermeisters begann mit den Worten Molières "Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun". Dieses Prinzip scheinbar beherzigend verwies Dieter Spaan darauf, dass man die Mitarbeiter des Bauhofes und die Stadt selbst aus der Haftung nehmen müsse, falls die Politik nicht zu dem Ergebnis kommen würde, die Linden zu fällen. Hier würde er Molière aber falsch verstehen. Als Bürger gewinnt man den Eindruck, dass im Fall der Linden das Argument, es sei Gefahr im Verzug, besonders für Kinder auf ihrem Weg zum Kindergarten, verwendet wird, um Gegenargumenten vorher die Luft aus den Segeln zu nehmen. Um jede Gefahr im Keim zu ersticken, müssen alle 41 Linden fallen. Außerdem kann man dann eine komplett neue Allee errichten. Alles ist geplant, auch die Kosten wurden genannt. [...] [mehr]
Leserbrief:
Wenige Bäume sind eine Gefahr (bbv, 16.02.2007) 41 Linden sollen gefällt werden
"Aus fachlicher Sicht bestehen trotz Gutachten meiner Ansicht nach erhebliche Bedenken gegen die geplante Baumfällaktion von 41 Linden in Anholt im Bereich Kapellendeich zwischen der Augustastraße und der Kranenweide: Als erstes ist festzuhalten, dass die Winterlinde (botanisch: Tilia cordata), um die es sich hier handelt, ein Baum ist, der eigentlich noch standfester ist als eine Eiche, weil er in den ersten sieben bis acht Jahren nach der Pflanzung eine Pfahlwurzel ausbildet und später dann ein unregelmäßiges Herzwurzelsystem bildet mit einem sehr hohen Feinwurzelanteil, der den Baum noch standfester macht als eine Eiche. [...] [mehr]
41 marode Linden müssen gefällt werden (nrz, 15.02.2007)
KAPELLENDEICH. Der Alleecharakter der Straße in Anholt soll erhalten bleiben: Neuanpflanzungen großer Bäume vorgesehen.
Anholt Drei Lindenbäume fällte jüngst der Orkan auf dem Kapellendeich in Anholt, wobei Menschen mit dem Schrecken davon kamen. Jetzt kommt die Stadt Isselburg wohl nicht umhin, 41 weitere Linden auf dem Kapellendeich zwischen Augustastraße und dem Kräutergarten in Höhe des DRK-Hauses für Kinder zu fällen. [...] [mehr]
41 Winterlinden werden gefällt (bbv, 15.02.2007)
Isselburg (fis) Nachdem Orkan "Kyrill" am Kapellendeich in Anholt drei der Winterlinden gefällt hatte, sprach Fachbereichsleiter Klaus Dieter Spaan bereits in der letzten Ratssitzung die Standsicherheit der restlichen Bäume an. Damals beauftragte er einen Sachverständigen mit einem Gutachten zum Zustand der übrigen Bäume.
Bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses gestern folgte nun das dicke Ende. Das Fazit des Gutachters: 41 Alleebäume müssen so schnell wie möglich gefällt werden. [...] [mehr]
Angst um die Linden (bbv, 26.01.2007)
ISSELBURG (fis) Ganz am Ende der "Anfragen und Mitteilungen" in der vergangenen Ratssitzung rückte Fachbereichleiter Klaus Dieter Spaan mit der Nachricht heraus: Die Linden in Anholt sind in Gefahr.
Drei der Bäume am Kapellendeich seien bei dem schweren Orkan umgekippt, hätten aber sonst keine Schäden angerichtet. "Das Wurzelbild sieht allerdings dramatisch aus", sagte er. Nun befürchtet er, dass aus Sicherheitsgründen weitere Bäume hier gefällt werden müssen. Betroffen sei der Abschnitt von der Augustastraße bis zur Kranenweide. [...] [mehr]