KAB-PODIUMSDISKUSSION. Sigrid Beier moderierte im Pfarrzentrum die Runde mit fünf Kommunalpolitikern souverän.
ISSELBURG (BFi) Zur Podiumsdiskussion mit fünf Kommunalpolitikern konnte Dieter Ueffing, Vorsitzender der KAB St. Josef Isselburg, knapp 60 Gäste im Pfarrheim begrüßen. Anschließend überließ er die Moderation der KAB-Bezirksvorsitzenden Sigrid Beier, die souverän durch den Abend führte.
Da das Gespräch mit dem Motto "Zwei Jahre Adolf Radstaak - wo geht die Reise hin?" überschrieben war, gebührte es dem Bürgermeister auch, die Diskussion mit seinem Eingangsstatement zu eröffnen. Radstaak tat dies, indem er stichwortartig von den "weiterhin sehr gut arbeitendenden Kindergärten", über ein derzeit fehlendes erschlossenes Baugebiet in Anholt und den Neubau des Rathauses nahezu sämtliche Arbeits- und Problembereiche der Verwaltung auflistete. [...] [mehr]
"Zwei Jahre Adolf Radstaak" (isselburg-live, 31.10.2006)
Podiumsdiskussion im Pfarrheim brachte nicht viel Neues -- Parteiübergreifende Arbeitsgruppe soll Rathausfrage bearbeiten
Das von vielen Leuten im Vorfeld propagierte Desaster für Bürgermeister Adolf Radstaak blieb aus. Bei der gestrigen Podiumsdiskussion, veranstaltet von der KAB Isselburg, ging es, wenn es um politische Fragen ging, eher moderat zu. Kleine Spitzfindigkeiten gab es eher auf anderen Gebieten. So kritisierte Dr. Theo Beine (SPD), dass die KAB sich am Bündnis für Familie in keinster Weise beteiligen wolle, musste dann aber einräumen, dass es sich um die KAB-Anholt handele. Hierfür wurde er von Dieter Üffing (KAB-Isselburg), sowie von der ehrenamtlichen Bezirksvorsteherin der KAB, Siegrid Beier, heftig angegriffen. [...] [mehr]
Chance für alte Rathäuser? (bbv, 31.10.2006)
Jede Menge Vorschläge rund um die Rathausfrage brachte jetzt die KAB-Diskussion im Pfarrzentrum. Dabei rückte die Sanierung der jetzigen Häuser in den Blickpunkt. CDU-Chef Krause verlangte von Bürgermeister Radstaak "Führung".
Isselburg (bve)Peter von der Lieth gab der Diskussion rund um die Rathäuser mit einer neuen Einschätzung Schub. "Ich glaube, dass wir die Verwaltung in der Stadt behalten sollten", sagte der ehemalige SPD-Ratsherr und Bau-Ingenieur auf der KAB-Diskussion am Montagabend. Dass Rathäuser in der Mitte der Städte stehen, sei schließlich "gute europäische Tradition". Ein Neubau auf dem Stromberggelände und damit "auf der grünen Wiese" sei zwar wirtschaftlicher. Allerdings sei auch die städtebauliche Entwicklung der vorhandenen Zentren wichtig. Seine Empfehlung: "Gebt den alten Häusern eine Chance." [...] [mehr]