"So viel Platz auf dem Gelände" (nrz, 05.10.2006) KRANKENHAUS-PLÄNE. Tichelbruch-Anlieger wehren sich gegen vorgesehenen Standort der Anlage für barrierefreies Wohnen.
Anholt Sie sitzen auf der Terrasse des Wohnhauses von Herbert und Irena Nienhaus im Anholter Baugebiet "Tichelbruch". Irena Nienhaus und Katja Maetschke, die mit ihrer Familie ebenfalls im "Tichelbruch" wohnt, zeigen auf einen nicht weit entfernten Nadelbaum: "So weit soll die geplante Anlage des Augustahospitals reichen." [...] [mehr]
"Standort nicht akzeptabel" (bbv, 05.10.2006) Die Tichelbruch-Anwohner halten am Widerstand gegen die geplante Wohnanlage im Park des Augustahospitals fest.
Isselburg-Anholt (bve) Die Anwohner am Tichelbruch in Anholt wehren sich weiter gegen die geplante Wohnanlage im Park des Augustahospitals in unmittelbarer Nähe zu ihren Grundstücken. "Wir Anlieger sind nicht gegen ältere oder kranke Menschen, auch unsere Eltern wohnen direkt bei uns", sagt die Anliegerin Katja Maetschke. [...] [mehr]
Wortlaut der Erklärung der Fraktionen von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen, die an die Tecklenburg GmbH in 47630 Straelen gerichtet ist (Isselburg-Live, 29.08.2006)
"Die sollen endlich in die Pötte kommen!" (nrz, 30.08.2006) WOHNANLAGE. Eleonore und Helmut Deussen wollen am Augustahospital Eigentum erwerben: "Möchten selbst entscheiden."
Anholt "Wir möchten nicht später hin und her geschoben werden, sondern noch selbst entscheiden, wo wir leben", sagen Eleonore und Helmut Deussen, die an der Gendringer Straße in Anholt wohnen. Sie möchten in der geplanten barrierefreien Wohnanlage am Augustahospital Eigentum erwerben und dort in einem betreuten Wohnen ihren Lebensabend verbringen. [...] [mehr]
Gemeinsame Stellungnahme der Fraktionen zur Seniorenwohnanlage (Isselburg-Live, 29.08.2006) Erschließung über die Pater-Welty-Straße nicht zumutbar -- AG Stadtentwicklung lehnt dreigeschossige Bauweise ab
Die Fraktionen der SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben zur Thematik der geplanten Senioren-Wohnanlage im Park des Augustahospitals eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Diese richtet sich an die Tecklenburg GmbH, die das Bauvorhaben planen und durchführen will. [...] [mehr]
"Erschließung nur vom Kreisverkehr" (nrz, 29.08.2006) POLITIKERBRIEF. Projekt für barrierefreies Wohnen in Anholt. Fraktionen: "Über die Pater-Welty-Straße unzumutbar."
Anholt "Eine Erschließung über die Pater-Welty-Straße bleibt unzumutbar." Dieser deutliche Satz steht in einem Schreiben der drei Isselburger Ratsfraktionen an die Straelener Firma Tecklenburg. Es geht um eine Anlage für barrierefreies Wohnen, das das Straelener Unternehmen im derzeitigen Park des Anholter Augustahospitals realisieren möchte und bei dem das Krankenhaus nach Fertigstellung für die notwendige Infrastruktur sorgen möchte. [...] [mehr]
Keine Erschließung über Welty-Straße (bbv, 29.08.2006) Die Ratsfraktionen haben Kritik an den neuen Plänen zu einer Wohnanlage im Augustapark geäußert. Klinik-Geschäftsführer Lammers will eine einvernehmliche Lösung suchen.
Isselburg-Anholt (bve) Zum beabsichtigten Bau einer Wohnanlage im Park des Augustahospitals haben sich die Ratsfraktionen auf eine gemeinsame Position geeinigt. In einem Brief an den möglichen Investor lehnen die Politiker unter anderem eine befristete Erschließung über die Pater-Welty-Straße als "unzumutbar" ab. [...] [mehr]
Klinik feiert "Erfolgsstory" (bbv, 26.08.2006) Seit 25 Jahren ist das Augustahospital Schwerpunktklinik für Patienten mit Multipler Sklerose (MS). Der Landesminister für Gesundheit, Karl-Josef Laumann, lobte die geleistete Arbeit und begutachtete die zahlreichen Um- und Anbauten.
Isselburg-Anholt (bve) Karl-Josef Laumann hatte gestern gute Laune. Beim Rundgang durch das rundum erneuerte Augustahospital in Anholt hielt der Landesminister hier und da ein Schwätzchen mit Patienten und Ordensschwestern, ließ sich die Räume zeigen und hörte den Erklärungen des ärztlichen Leiters Professor Dietmar Seidel zu. [...] [mehr]
Lammers wirbt für Wohnanlage "auf eigenem Grund" (bbv, 25.08.2006) Isselburg-Anholt (bve) Der Geschäftsführer des Augusta-Hospitals, Hans-Bernhard Lammers, hat die Absicht bekräftigt, in absehbarer Zeit eine Senioren-Wohnanlage in Anholt zu errichten. "Wir sind überzeugt, dass wir das Projekt 'Barrierefreies Wohnen' auf eigenem Grund umsetzen". sagte er während eines Pressegesprächs anlässlich der 25-Jahr-Feier der Neurologie in Anholt. [...] [mehr]
Der sichtbare Wandel (bbv, 23.08.2006) Das Augustahospital feiert doppelt: Das 25-jährige Bestehen als Neurologie-Krankenhaus und die Fertigstellung der umfangreichen Umbauten. Am Freitag kommt NRW-Gesundheitsminister Franz-Josef Laumann (CDU) zur Einweihung.
Isselburg-Anholt (bve) "Unser Haus ist eigentlich kaum wiederzuerkennen", sagt Hans-Bernhard Lammers, Geschäftsführer des Augustahospitals in Anholt. Er blickt auf die vergangenen 25 Jahre zurück, in der sich das einstige klassische Krankenhaus zur Fachklinik für Neurologie mit Schwerpunkt Multiple Sklerose wandelte. [...] [mehr]
Neues Konzept für Wohnanlage (bbv, 27.07.2006) Das Augustahospital hat Politik und Verwaltung neue Entwürfe vorgelegt, mit denen es sein Wohnprojekt nahe des Krankenhauses umsetzen will. Die ersten Pläne scheiterten Anfang 2005 am Protest der Anholter Bürger.
Isselburg-Anholt (bve) Das Augustahospital in Anholt hat neue Entwürfe für eine Wohnanlage nahe des Krankenhauses vorgelegt. Nach Informationen des BBV habe es am 12. Juli ein Treffen von Verwaltung, Fraktionsspitzen und Krankenhausleitung gegeben, in dem über den Bau einer so genannten Servicewohnanlage gesprochen worden sei. [...] [mehr]
"Stück aus dem Tollhaus" (bbv, 15.02.2005) Isselburg (phs) Es war lebhaft im Anholter Pfarrheim und kontrovers. Die CDU hatte eingeladen zur öffentlichen Fraktionssitzung. Sie wollte zusammen mit den betroffenen Anwohnern über die sehr umstrittene Wohnanlage für Senioren am Augustahospital reden. Und irgendwann platzte Parteichef Ulrich Gühnen der Kragen. Dem Krankenhaus-Geschäftsführer Hans-Bernhard Lammers und Ellen Mietz von der Straelener Bauunternehmung Tecklenburg rief er zu: "Ihr Projekt ist ganz schnell tot, wenn Sie versuchen, es gegen die Mehrheit des Rates durchzusetzen." Die Anwohner klatschten Gühnen daraufhin Beifall. [...] [mehr]
ZUR SACHE: Karten auf den Tisch legen (nrz, 15.02.2005)
Emotionen pur und hitzige Wortbeiträge, die teilweise schon unter der Gürtellinie lagen: Die von der geplanten Service-Wohnanlage in Anholt betroffenen Anlieger ließen auf der CDU-Fraktionssitzung Luft ab. Und fühlten sich nicht richtig informiert. [...] [mehr]
CDU für Service-Wohnen in Anholt (bbv, 31.01.2005) Isselburg-anholt (phs): Die CDU begrüßt das Vorhaben, in der Nachbarschaft zum Augustahospital in Anholt eine Service-Wohnanlage für Senioren und Behinderte zu errichten. Nicht zuletzt schafft und erhält eine solche Einrichtung dringend benötigte Arbeitsplätze in Isselburg, [...] [mehr]
Auf der Seite der Anwohner (bbv, 28.01.2005)
Aus der geplanten Seniorenwohnanlage in Anholt wird erst einmal nichts: Die Anwohner fühlen sich überrumpelt und die Politiker springen ihnen bei. Jetzt geht es im März in die nächste Runde.
Isselburg (phs): So muss man sich das also vorstellen, wenn das Augustahospital zusammen mit einem Investor zur Stadt geht und eine mächtige Seniorenanlage im Park des Krankenhauses errichten will. "Es ist genauso ein Antrag, wie ihn ein Bürger stellt, wenn er eine Garage bauen möchte", sagte Bürgermeister Adolph Radstaak im jüngsten Bauausschuss. "Nur dass die Ausmaße wesentlich größer sind." [...] [mehr]
Kommentar von Philip Schneider(bbv, 28.01.2005)
Ein mächtiges Gebäude am falschen Platz
Der demographische Faktor also. Natürlich ist es auch in Isselburg so wie in anderen Städten Deutschlands: Die Menschen werden immer älter. Die Zahl der Geburten sinkt rasant. Deshalb erscheinen die Pläne des Augustahospitals, der Stadt und eines Investors sinnvoll, wenn sie in Anholt eine komfortable Wohnanlage für Senioren und Behinderte errichten wollen. Das Haus sieht auf dem Reißbrett auch wunderbar aus. Und es klingt toll, wenn Geschäftsführer Hans-Bernhard Lammers das Hospital zu einem führenden Kompetenzzentrum für Multiple Sklerose in Deutschland ausbauen will. [...] [mehr]
"Es muss ein ausgewogenes Miteinander geben" (nrz, 27.01.2005)
BAUAUSSCHUSS / Augustahospital-Plan zur Errichtung einer Service-Wohnanlage soll in Stadtentwicklungs-AG beraten werden
ISSELBURG. Der Plan des Augustahospitals Anholt, eine Service-Wohnanlage für Senioren und Behinderte zu errichten, stieß in der gestrigen Sitzung des Bau- und Umweltausschusses bei allen Fraktionen auf grundsätzliche Zustimmung. Bernd Bücker (CDU): "Eine gute Anlage." Dr. Theodor Beine (SPD): "Es müssen Wohnmöglichkeiten für Senioren geschaffen werden." Ulrich Halfmann: "Wir freuen uns, dass das Anholter Krankenhaus einer der beiden Schwerpunkte in Deutschland für die Behandlung von Multiple-Sklerose-Kranken werden soll." [...] [mehr]